Mittwoch, 20. November 2013

Suppenzmittag II - Schwarzwurzelsuppe mit getrüffelten Kartoffeln


Nachdem wir vorgestern Lauchsuppe hatten, sah ich gestern bei Andy von Lieberlecker ein Schwarzwurzelsüppchen mit Trüffelöl. Traf sich hervorragend, denn ich hatte noch ein Pfund Schwarzwurzeln da und Trüffelöl hatte es auch noch einen Rest, der weg musste. Vom Wochenende waren noch ein paar Pellkartoffeln übrig. Die könnten doch - dachte ich mir - knusprig gebraten und mit Trüffelöl parfümiert, hervorragend zum Süppchen passen. Und so war es auch.
Diesmal gab es vor der Suppe einen Salat, einen Zuckerhutsalat mit gerösteten Mandeln und den letzten Trauben aus dem Garten.

Zuckerhutsalat mit gerösteten Mandeln und Trauben

Rezept für 2 Personen
Schwarzwurzelsuppe mit getrüffelten Kartoffeln

1 kleine Zwiebel
500 g Schwarzwurzeln
1 mehligkochende Kartoffel
6 dl selbstgemachte, heisse Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
10 schwarze Pfefferkörner
1,5 dl Sahne
2 Pellkartoffeln vom Vortag
Salz, schwarzer Pfeffer
Petersilie
1 dl Olivenöl
Bratbutter

Schwarzwurzeln schälen - entweder mit Latexhandschuhen an den Händen oder unter fliessendem Wasser. Weil Schwarzwurzeln eine weisse Milch absondern, die, sobald sie oxidiert und leicht antrocknet kaum noch von den Händen zu kriegen ist. Klebt wie Leim! Die geschälten Schwarzwurzeln in 3 cm lange Stücke schneiden und in einer Schüssel mit Essig- oder Zitronenwasser zwischenlagern, damit sie nicht braun werden.
Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und in einem Topf in der zerlassenen Bratbutter glasig dünsten. Nun von den Schwarzwurzeln vier Stücke beiseite legen, die restlichen Wurzeln sowie die geschälte und die in kleine Würfel geschnittene mehligkochende Kartoffel zu den Zwiebeln geben und mitdünsten.
Mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Nelken, Pfefferkörner und Lorbeer in eine Gewürzkugel geben und diese in die Suppe hängen. Die Suppe zugedeckt gute 30 Minuten köcheln lassen, bis die Schwarzwurzeln gar sind. Die Gewürzkugel entfernen und die Suppe pürieren. Die Sahne dazu geben, erhitzen und mit Salz abschmecken.
In einem kleinen Topf (ich nehme dazu ein Saucenpfännchen), das Olivenöl erwärmen. Die vier Schwarzwurzelstücke in kleine Würfelchen von ca. 7 mm Kantenlänge schneiden. Die Würfelchen im Olivenöl (sie sollten komplett bedeckt sein mit Öl) bei kleiner Hitze langsam garen (dauert ca. 15 bis 20 Minuten). Dann mit einem Sieb aus dem Öl fischen und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
Das Olivenöl nicht wegschütten, sondern in eine Bratpfanne geben. Die Pellkartoffeln schälen und in Würfelchen von ca. 7 mm Kantenlänge schneiden. Die Kartoffelwürfelchen im Olivenöl rundum schön goldbraun und knusprig braten. Die Kartoffelwürfelchen ebenfalls auf Küchenpapier entfetten.
Die Kartoffel- und die Schwarzwurzelwürfelchen zusammen in eine kleine Schüssel geben, salzen und pfeffern, mit Trüffelöl beträufeln und die feingeschnittene Petersilie dazu geben. Alles gut durchmischen.
Die Suppe in Teller anrichten und in jede Suppe einen Löffel von dem getrüffelten Kartoffel-Schwarzwurzel-Gemüse geben.

Dienstag, 19. November 2013

Suppenzmittag I - Lauchcrème mit Schinken und Apfelwähe mit Zimtrahm


Suppenzmittag - Suppen-Mittagessen... das bedeutet hierzulande eigentlich immer eine nahrhafte Suppe und anschliessend Wähe. Wenn man viele Leute am Tisch hat, gibt es in der Regel nach der Suppe eine salzige und zum Schluss eine süsse Wähe. Im Hühnerhof sind wir mittlerweilen mittags nur noch zu zweit: das Küken und ich. Zwei Wähen wären definitiv zu viel des Guten gewesen. So kredenzte ich gestern nach der Lauchsuppe mit Schinken kleine Apfelwähen ohne Eierguss, dafür diesmal mit Zimtrahm.

Rezept für 2 Personen
Lauchcrèmesuppe

250 g Lauch
200 g mehligkochende Kartoffeln
70 g Knollensellerie
1 dl trockenen Weisswein
6 dl Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
Salz, Pfeffer
1 dl Sahne
1 Frühlingszwiebel
50 g gekochten Schinken
gehackte Petersilie
Bratbutter

Lauch vierteln, waschen und klein schneiden, Kartoffeln und Sellerie schälen und klein würfeln. Die Gemüse in Bratbutter andünsten, mit dem Weisswein ablöschen und den Wein einkochen lassen, dann die Brühe zum Gemüse geben. Eine Gewürzkugel mit einem Lorbeerblatt und den Nelken in die Suppe hängen. Suppe rund 20 Minuten zugedeckt leise köcheln lassen. Dann die Gewürzkugel entfernen und die Suppe pürieren. Sahne dazu geben, nochmals erhitzen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Suppe in kleinen Schüsseln anrichten, den gewürfelten Schinken und die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln auf die Suppe geben, mit gehackter Petersilie bestreuen.

Tarte-Förmchen mit 12 cm Durchmesser
Kleine Apfelwähen mit Zimtsahne

120 g Blätterteig
2 Boskop-Äpfel
1 bis 1,5 Kaffeelöffel Zimt-Zucker
Butterflöckchen

1 dl Sahne
0,5 Kaffeelöffel Zimt-Zucker

Blätterteig auswallen, zwei kleine Tarteförmchen damit auslegen. Das Kerngehäuse aus den geschälten Äpfeln stechen, dann die Äpfel in dünne Scheibchen schneiden und den Blätterteig mit den Apfelscheibchen kreisförmig von aussen nach innen belegen. Butterflöckchen auf die Äpfel geben und mit wenig Zimt-Zucker bestreuen. Bei 220 Grad im vorgeheizten Ofen in der untern Ofenhälfte rund 20 Minuten backen.
Die Sahne halb steif schlagen, Zimt-Zucker untermischen und die Sahne zu den noch lauwarmen Wähen servieren.

Äpfelwähe mit Zimt-Sahne

Mittwoch, 13. November 2013

Champignons-Tartelettes für einfallslose Tage


Geht es euch auch so, dass ihr manchmal komplett einfallslos in der Küche steht? Ich mache dann den Kühlschrank auf und halse ins Gemüsefach rein. Irgendwas dümpelt da unten immer rum, das weg muss. Diesmal waren es Champignons und eine einzelne Frühlingszwiebel. Huch... Frühlingszwiebel? Wieso gibt es eigentlich im November Frühlingszwiebeln und warum habe ich solche im Gemüsefach? Naja, sei's drum... weg musste sie. Hinten an der Kühlschrankwand lagerte noch eine Rolle Blätterteig (habe ich immer als Notvorrat im Kühlschrank), die sollte auch aufgebraucht werden. Champignons-Tartelettes... gute Idee, gell.

Für 4 Tartelettes (Durchmesser 12 cm)
300 g Champignons
1 Frühlingszwiebel
1,5 dl trockenen Weisswein
1 Kaffeelöffel Maisstärke
2,5 dl Sahne
2 Eier
Salz, Pfeffer, wenig Muskat
frische Thymianblättchen
Bratbutter

250 g Blätterteig

Den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Die kleinen Tarte-Förmchen mit Blätterteig auslegen, darauf ein Stück Backpapier legen und dieses mit Kirschsteinen oder Kicherbsen beschweren. Die Förmchen in den Ofen schieben und ca. 15 bis 20 Minuten blind backen.
In der Zwischenzeit die Champignons in dünne Scheibchen schneiden und in einer Bratpfanne in Bratbutter anbraten. Das Grün der Frühlingszwiebeln in Ringe, den Rest der Zwiebeln in kleine Würfelchen schneiden. Die Zwiebel zu den Pilzen geben und kurz mitbraten, dann alles salzen und pfeffern. Nun mit zwei Dritteln des Weissweins ablöschen. Den Wein etwas einkochen lassen. Mit dem restlichen Wein, die Maisstärke anrühren und zu den Pilzen geben. Die Sahne dazu rühren und die Pilze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Anschliessend die Pilzgeschichte in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Sie sollte einfach nicht mehr kochendheiss sein. Die zwei Eier verkleppern und zu der Pilzmasse rühren sowie die Thymianblättchen dazu zupfen.
Nun die Kirschsteine vom blindgebackenen Blätterteig entfernen und die Pilzmasse auf die Teigböden verteilen. Die Tartelettes nochmals für 15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Pilzmasse gestockt ist.

Kleiner Essplatz in der neuen Hühnerküche.

Dienstag, 12. November 2013

Poulet sauté à l'estragon aus der neuen Hühnerküche


Ihr Lieben - erstmal möchte ich euch ganz herzlich für all die lieben Mails, Anrufe, SMS und WhatsApps in den letzten Wochen danken. Ihr seid echt Zucker. Und ja, ich lebe noch. Aber es hat nun einfach einige Zeit gedauert, bis ich nach dem Umzug meine jetzige Küche soweit eingerichtet hatte, dass ich da drin kochen kann. Zum besseren Verständnis: Hier in der Schweiz ist in einer Mietwohnung oder einem Haus, das man mietet, IMMER eine Küche drin. Hier kauft kein Mensch sich eine Küche, ausser er ist Häusle-Besitzer.
Meine vorherige Hühnerküche war eine Top-Küche. Die jetzige Küche ist von der Grösse her für einen Foodblogger eine mittlere Katastrophe, weil ich null Arbeitsflächen habe. Aber ansonsten hat dieses «neue» Haus (es stammt... ich glaube aus den 50er oder 60er Jahren) viele Vorteile: viel günstigerer Preis als vorher, einen grossen Garten, wo ich künftig genug Platz für Gartenbeete habe, ein Keller mit Naturboden - ideal um Gemüse und Kartoffeln einzulagern, viel näher am Stadtzentrum (der Bäcker ist grad mal 100 Meter entfernt, der Käseladen gleich gegenüber), das Küken hat für die Schule grad mal noch 80 Meter. Die Nachbarn sind super nett, die neue Vermieterin ebenfalls.


Der Umzug ging glatt über die Bühne. Der lange Junghahn hatte seine Kumpels aufgeboten (ich habe Ihnen für nächsten Sommer eine Grillparty an der Emme versprochen), alles kräftige Jungs, die noch nicht rückengeschädigt sind. Die haben Kisten und Möbel geschleppt. Das Küken hatte zwei Freundinnen engagiert (Entschädigung auch eine Grillparty), die geholfen haben, das vorherige Haus piekfein zu putzen. Anmerkung: in der Schweiz gibt man ein Mietobjekt picobello geputzt ab, so dass der neue Mieter in eine einwandfrei saubere Loge einziehen kann.
Meine Freunde hatten vor allem grosse Fahrzeuge, die man beladen konnte. So ging der Umzug flott über die Bühne, um 14 Uhr war die Sache gegessen. Ich hab dem langen Junghahn meine Kreditkarte inkl. PIN in die Hand gedrückt, damit er an der Tanke Bier holen konnte (es war ein wunderschöner, sonniger Herbsttag). Am Schluss sass die Jungmannschaft im neuen Garten mit Bier. Einer von Junghahns Freunden hatte meine alte Westerngitarre entdeckt und ausgepackt. Er fing an zu spielen und zu singen, am Schluss war die schönste Party im neuen Garten im Gange.


Voilà - hier mal ein Blick von der Strasse in meine Hühnerküche. Darf ich drauf aufmerksam machen, dass ich einen Kronleuchter in der Küche habe! Nobel, gell.
Und seht ihr den Gockel auf dem Regal im linken Fensterflügel? Das ist Caruso - das Maskottchen der Hühnerküche. Voilà - hier noch in Grossaufnahme:


Aber jetzt mal zum Rezept für das Poulet sauté à l'estragon. Fotos vom Rest der Küche gibt es dann nach und nach.

Rezept für 3 Personen
350 g Bio-Hühnerbrüste
1 Schalotte, in feine Würfelchen geschnitten
5 Zweige Estragon, davon die Blätter von 2 Zweigen abgezupft und fein geschnitten
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
1,5 dl trockener Weisswein
1,5 dl Hühnerbrühe (selbstgemacht)
2 dl Sahne
1,5 Esslöffel Cognac
1 Kaffeelöffel Mehl
weisser Pfeffer
Salz
Bratbutter

Hühnerbrüste in Würfel schneiden und in einer Sauteuse in heisser Bratbutter sautieren. Aus der Pfanne heben und zugedeckt warm stellen. Schalottenwürfchelchen in der selben Pfanne glasig dünsten. Estragonzweige dazu geben. Alles mit Mehl bestäuben und mit Weisswein ablöschen. Den Wein auf die Hälfte einkochen lassen. Dann die Hühnerbrühe dazu giessen, diese ebenfalls ca. 10 Min. einreduzieren lassen. Die Sauce durch ein Sieb in ein Saucenpfännchen passieren, dann den Cognac beifügen. Jetzt die Sahne dazu geben und die Hühnerwürfel in die Sauce versenken. Die Hühnerwürfel sollten nun bei kleiner Hitze sicher 10 bis 15 Minuten in der heissen Sauce ziehen - auf keinen Fall kochen lassen. Zum Schluss abschmecken mit Salz, weissem Pffer und dann die fein geschnittenen Estragon-Blättchen dazu geben.
Bei uns gab es zum Huhn Nudeln und gedünsteten Lattich.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Wie ich Foodbloggerin wurde und eine fruchtige Kürbissuppe mit Sellerie-Apfel-Crostini


Gestern habe ich den Inhalt eines Schrankes in Umzugskartons verpackt: Fotoalben, Poesiealben und ein paar alte Schulhefte von mir und auch von den Kindern. Da fiel mir mein altes Schultagebuch in die Hand - wir mussten in der dritten und vierten Klasse jede Woche einen Tagbucheintrag in ein Heft schreiben. Gut, dass meine Mutter dieses Heft jahrelang aufbewahrt hatte und mir später übergab. Das Heft bezeugt, dass ich eigentlich schon als Kind eine Foodbloggerin war. In jedem Tagebucheintrag ging es um Essen in irgendeiner Form. 

Donnerstag, 3. Februar 1977
Heute Morgen hatte ich noch zu stricken. Ich war noch im Pyjama, als der Maler kam. Dieser musste 3 Türen streichen, Mutter musste bügeln und ich, ja und ich, ich sollte stricken (Anmerkung: ich hasste stricken, resp. jegliche Form von Handarbeiten).
Zuerst ass ich ein Morgenessen, ich darf es nicht beschreiben, die Mutter hat es gesagt. Ich hätte es zwar gern getan, weil niemand etwas solches zum Morgenessen ass als ich, das ist drum so etwas Unmögliches, Gurken und Joghurt (Anmerkung: es handelte sich um Essiggurken und Erdbeer-Joghurt). Oh weh, jetzt habe ich es doch gesagt. Nun musste ich stricken. Mutter sagte immer: «So, jetzt stricke und «lafere» nicht immer.» Als wir z'Mittag assen, war ich noch nicht fertig mit stricken, nach dem Essen strickte ich noch fertig.



Mittwoch, 16. Februar 1977
Gestern Morgen kam ich von der Schule heim. Ich sagte: «Ich habe nicht viele Aufgaben.» «Und das Tagebuch?», fragte Mutter. Oh weh, das hatte ich ganz vergessen. Beim Mittagessen sagte Mutter: «Heute Nachmittag wird das Tagebuch geschrieben!» Ich dachte: «Das dumme Tagebuch kann auch morgen geschrieben werden, und Mutter muss auch immer etwas Unangenehmes sagen, wenn Vater dabei ist.»
Ich hatte eine Wut!! Und wegen dem beschreibe ich das Mittagessen. Es gab Poulet, Rosenkohl, Kartoffelstock und Salat.
Am Nachmittag wollte ich zu Marianne. Vater war bei den Nachbarn, weil er dort etwas zu tun hatte und dann fragte er mich, ob ich das Tagebuch geschrieben hätte, ich erwiderte: «Nein!» Vater hatte eine Wut und ich musste das Tagebuch schreiben. Ich schrieb so einen Blödsinn, dass ich etwas Gescheiteres schreiben musste. Ich fing so an: Gestern Morgen...

Die Seite vor diesem Hefteintrag vom 16. Februar wurde mit einem Messer feinsäuberlich rausgetrennt. Was ich damals wohl für einen Käse zusammengeschrieben hatte? Jedenfalls schimpfte meine Mutter damals jedes Mal, wenn ich übers Essen schrieb. Und ich dachte mir dann immer: «Wenn ich Lehrerin wäre, würde ich gerne lesen, was meine Schüler für feine Mittagessen hatten.» Jedenfalls fiel mir einfach nie was Besseres ein, als über das Essen zu schreiben. Das zog sich durch bis heute und deshalb beschreibe ich grad extra unser gestriges Abendessen ;-)

Rezept für 3 Personen
Fruchtige Kürbissuppe
1/2 Butternuss
1 kleine Zwiebel
1/2 Lauchstange (nur den weissen Teil)
1 Kaffeelöffel Gelbwurz
1 Kafeelöffel Garam Masala
1/4 von einer grossen Zimstange
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
1 Stück Ingwer
2 säuerliche Äpfel
wenig Bratbutter
Crème Fraîche

Sellerie-Apfel-Crostini
3 Stangen von einem Stangensellerie
1/2 kleine Zwiebel
1 säuerlicher Apfel
1 Esslöffel Pinienkerne
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
wenig Majoran
wenig Bratbutter
1 Körnerbrötchen in dünne Scheiben geschnitten
Olivenöl

Für die Suppe Zwiebel, Lauch und Kürbis klein schneiden. Einen der beiden Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und den Apfel klein würfeln. Lauch und Zwiebel in Bratbutter glasig dünsten, dann Kürbis- und Apfelwürfel, Gelbwurz und Garam Masala dazu geben und mitdünsten. Mit Wasser aufgiessen, bis das Gemüse bedeckt ist. Zimtstange zerkleiner und zusammen mit dem Lorbeerblatt und den Nelken in eine Gewürzkugel geben. Diese in die Suppe hängen und die Suppe salzen. Zugedeckt ca. 25 Minuten köcheln lassen. Gewürzkugel entfernen und die Suppe pürieren.
Beim zweiten Apfel das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen und den Apfel in 1 cm dicke Ringe schneiden. Die Apfelringe in Bratbutter beidseitig goldbraun braten.
Die Suppe in einen Teller schöpfen, einen Kaffeelöffel Crème Fraîche in die Mitte der Suppe geben und darauf den Apfelring legen. Ich habe noch ein Brotchips reingesteckt, wegen des Knusperkicks.
Für die Crostini den Stangensellerie, die Zwiebel und den Apfel in kleine Würfelchen schneiden. Diese in Bratbutter andünsten und mit Majoran würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die trocken gerösteten Pinienkerne dazu mischen.
Die Körnerbrötchenscheiben auf ein Backblech legen, mit wenig Olivenöl bepinseln und bei ca. 220 Grad im Ofen 5 bis 7 Minuten rösten. Das Sellerie-Apfel-Gemüse auf die Crostini geben und zur Suppe servieren.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Eine Hühnergeschichte: Französisches Kräuteromelette


Könnt ihr euch erinnern, damals an die Geschichte vom Salade Niçcoise, resp. daran, wie ich da als Teenie mit meinem Vater in Frankreich geurlaubt hatte? Also, die folgende Geschichte stammt auch aus diesem Urlaub. Wir haben ja nicht nur Schlösser besichtigt, sondern sind nach den ganzen Schlössern weiter nach Paris gefahren. Denn die Wilde Henne ist drum ursprünglich in Frankreichs Hauptstadt aus dem Ei geschlüpft und der Hennenvater wollte jetzt seine alten Arbeitskollegen im Hilton Hotel besuchen. Was für ein Hallo, als wir in der Pâtisserie des Hotels einmarschierten. Umarmung hier, Küsschen da, ich wurde von einem starken Kerl mit Armen wie Oberschenkeln auf einen Tresen gehievt, ein Tellerchen wurde mir in die Hand gedrückt und sofort mit Leckereien gefüllt, die ich versuchen sollte. Derweil ich am Schlemmen war, koordinierte mein Vater mit Monsieur Hochet den Termin für ein Abendessen.
Am selben Abend sollten wir gegen 20 Uhr in einem Vorort im Süden Paris bei M. und Mme Hochet erscheinen - und genügend Hunger mitbringen. Pas de problème... ich ass den ganzen Tag nichts mehr, damit ich abends genug Kohldampf für ein mehrgängiges Menü hatte.
Wir erschienen pünktlich, mit eingeladen war auch noch eine junge deutsche Confiseurin, die neu im Hilton war. Nach einem Apéro ging es zu Tisch. Mme Hochet, eine füllige Dame mit üppigem Decolleté, ondulierten Haaren, grossen, goldenen Fingerringen an jedem Finger und einem herzlichen Lachen, trug eine grosse Platte mit Melonenschnitzen und Rohschinken auf. Man ass, unterhielt sich über vergangene Zeiten, Madame brachte eine weitere Platte, jeder nahm sich nochmals - draussen war es heiss, da war Melone mit Schinken eine ideale Vorspeise. Die Platte leerte sich, Madame verschwand in der Küche und erschien... mit einer dritten Platte Melone und Schinken. Ich guckte meinen Vater fragend an und murmelte auf Schweizerdeutsch «Meinsch, das git nüt angerschs meh?» (Meinst Du, das gibt nichts anderes mehr?) Mein Vater war jetzt auch etwas verunsichert, vor allem, weil Madame mittlerweilen die vierte Platte auftrug. Also beschloss ich, meinen Kohldampf mit Melone und Schinken zu besänftigen und langte nochmals zu. Madame verschwand in die Küche und kam vorläufig nicht wieder. Plötzlich jedoch räumte Monsieur auf ein geheimes Zeichen hin die leeren Teller und Platten ab. Dann ging die Esszimmertür auf und Madame brachte eine riesige Platte rein, wie ich noch nie eine gesehen hatte. Darauf prangte fluffigfeucht ein riesiges Kräuteromelette. Keine Ahnung, wie gross die Pfannen von Madame Hochet waren, aber normalgross konnten die nicht sein...
Nach dem Omelette kam noch ein Gang mit Fleisch und Gemüse und Kartoffelgratin und dann Käse und Dessert und natürlich diverse Pâtisserie, die Monsieur gemacht hatte. Alle durften nach dem üppigen Mahl Cognac zwecks Magenberuhigung trinken, nur ich nicht, weil ich erst 13 war...

Kräuteromelette für 2 Personen
4 Eier
1,5 dl Sahne
eine Frühlingswiebel
Schnittlauch
Petersilie
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskat
wenig Bratbutter

Kräuter fein schneiden, Frühlingszwiebel in Ringe schnibbeln. Alle Zutaten in einem Massbecher mittels einer Gabel miteinander verkleppern. In einer beschichteten Bratpfanne die Bratbutter schmelzen, dann die Eiermasse in die Pfanne giessen. Jetzt mit einer Holzbratschaufel die Eimasse rundum vom Rand her gegen die Mitte der Pfanne schieben. Die Herdplatte auf mittlere Hitze zurückdrehen. Die Pfanne ab und an ein bisschen ruckeln. Sobald die Masse zu einem Drittel gestockt ist, hat die Bratschaufel nichts mehr in der Pfanne zu suchen. Das Omelette ist fertig, wenn die Oberfläche noch sehr feucht ist und glänzt. Das Ganze mit Schwung auf eine Platte kippen, so dass das Omelette zusammengeklappt wird.
Ein Omelette wird nicht beidseitig in der Pfanne gebraten, hat also mit einem Pfannkuchen nichts zu tun.

Montag, 7. Oktober 2013

Ein ordentliches Stück Fleisch: Rindsfilet mit Herbstgemüse und Pommes Allumettes


Der Hühnerhof zieht derzeit um. Nicht weit, nur ans andere Ende des Quartiers. In ein Haus, das zwar einiges kleiner ist, als das hier, dafür aber einen wesentlich grösseren Garten hat und Himbeersträucher und Trauben am Spalier und so... Und wo ich ein paar Gartenbeete anlegen kann. Den Stachelbeerstrauch habe ich schon ins Beerenbeet gesetzt, den Rhabarberstock, den mir die Nachbarin geschenkt hat, ebenfalls. Kurzum werde ich noch Kräuter von hier in den neuen Garten verpflanzen. Und mit den neuen Nachbarn haben wir bereits einen netten Schwatz über den Zaun geführt... das kommt gut.
Nur hier ist jetzt Chaos. Überall Umzugskartons - mir graut es so ziemlich. Immerhin sind hier die 6 Laufmeter Bücherregal inkl. Inhalt bereits abgebaut, im neuen Haus aufgebaut und die Bücher alphabetisch nach Autoren geordnet wieder einsortiert. Ab einer gewissen Menge Bücher drängt sich die alphabetische Ordnung einfach auf. Für mich ist Ordnung wichtig.
Letztens habe ich auf einem Blog gesehen, dass es Leute gibt, die Bücher nach Farben sortiert im Regal einräumen. Also alle blauen Einbände zusammen, alle roten, alle grünen. Da steht dann im Regal ganz links oben z.B. Hermann Hesses «Demian» als blaues Suhrkamp Taschenbuch neben Bertolt Brechts «Dreigroschenoper», daneben gleich der Krimi «Wer dem Tode geweiht» von Elisabeth George, weil auch dies Buch mit einem blauen Einband. Hesses «Siddharta» in bräunlich kommt dann drei Regalbretter weiter neben den Krimi «Tödliche Therapie» von Sara Paretsky und «Abseitsfalle» von meinem Schweizer Lieblingsautor Walther Kauer (leider verstorben) zu stehen. Total doof, oder?! Bei über tausend Büchern findet man doch so nie wieder ein bestimmtes Buch oder allerhöchstens durch puren Zufall.
Ordnung, ordnen, ordentlich... Ein ordentliches Stück Fleisch musste wieder mal sein. Wobei ordentlich im Zusammenhang mit Fleisch bei mir nie auf die Menge, sondern auf die Qualität bezogen ist. Rindsfilet in Bioqualität musste es sein, nicht viel - aber gut. 400 g Fleisch für 3 Personen - das ist zum geniessen gedacht (wer die Fleischpreise in der Schweiz kennt, kann sich vorstellen, was wir hier für solches Fleisch hinlegen).

Rezept für 3 Personen
Herbstgemüse
1 kleiner Butternusskürbis
1 grosse Rande (Rote Bete)
6 grosse Shii Take
Salz, Pfeffer, wenig Kümmel
Olivenöl
fein geschnittene glatte Petersilie

Rindsfilet
400 g Rindsfilet in Bio-Qualität
Bratbutter
1,5 dl trockener Weisswein
1 dl Rindsfond (hatte ich in Eiswürfelbeutel tiefgefroren)
50 g kalte Butter
Salz, Pfeffer

Pommes Allumettes
8 grosse Kartoffeln
Fritieröl
feines Salz

Die Kartoffeln schälen und in streichholzdünne Stifte schneiden: entweder von Hand - eine Heidenarbeit - oder auf dem Gemüsehobel. Die Kartoffelstifte auf einem Leinentuch ausbreiten und trockentupfen. Friteuse vorheizen und die Kartoffelstreichhölzer portionenweise kurz vorfrittieren. Auf Haushaltspapier entfetten.


Kurz vor dem Servieren werden die Pommes Allumettes portionenweise ein zweites Mal frittiert, bis sie knusprig, aber im Innern doch noch ganz mini-leicht feucht sind. Den richtigen Punkt zu treffen, ist ein bisschen eine Lotterie. Die Pommes Allumettes auf Haushaltspapier entfetten und mit feinem Salz bestreuen.


Für das Herbstgemüse habe ich die Butternuss und die Randen geschält und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Mit Keksausstecher habe ich aus den Gemüsescheiben hübsche Formen ausgestochen, diese mit Olivenöl bepinselt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Die Gemüse mit Salz bestreuen und die Randen mit wenig Kümmel und schwarzem Pfeffer. Die Gemüse bei rund 180 Grad für 25 bis 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Sind die Gemüse gar, den Ofen auf 80 Grad zurückdrehen.
Die Shii Take-Pilze achteln und beiseite stellen.
Das zimmerwarme Rindsfilet in drei dicke Medaillons schneiden, diese mit einem Küchengarn einmal binden und in einer Bratpfanne in Bratbutter beidseitig scharf anbraten. Die Medaillons salzen und pfeffern, auf ein rundes Kuchengitter, dem ein Teller untergeschoben wurde, legen und die ganze Geschichte in den 80 Grad warmen Ofen schieben. In der Fleischpfanne nochmals wenig Bratbutter auslassen, die Shii Take-Pilze darin rundum anbraten, salzen, pfeffern, aus der Pfanne heben und auch im Ofen warm halten. Den Bratensatz in der Pfanne mit Weisswein ablöschen, diesen auf einen Viertel reduzieren. Dann den Rindsfond dazu geben und auf die Hälfte einreduzieren. Die Sauce mit der in Stücke geschnittenen kalten Butter abbinden, bis sie sämig ist und schön glänzt.
Den Bindfaden vom Fleisch entfernen, die Medaillons auf einem Teller anrichten, mit der Sauce napieren und Gemüse und Pilze um das Fleisch drapieren. Das Gemüse mit Petersilie bestreuen und die Pommes Alumettes auf einem separaten Teller dazu servieren.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Pfälzerrüeblisuppe mit Speckschaum


Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süsse in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke


Draussen nebelts seit gestern stockdicht, tagsüber wird es gar nicht richtig hell. Für mich defintiv das Zeichen, einen Topf Suppe aufzusetzen. Suppen und Eintöpfe helfen mir, die lange, grausliche Herbst- und Winterzeit überhaupt zu überleben. Im Kühlschrank lagen Pfälzerrüebli und Speck. Daraus wollte ich eigentlich ursprünglich den Schweizer Klassiker kochen. Aber nach einem Blick in die vernebelte Landschaft schrie mein Bauch lautstark nach Suppe.

Rezept für 3 Personen
Pfälzerrüeblisuppe
1 Zwiebel
500 g Pfälzer Rüebli (gelbe Karotten)
1 mehligkochende Kartoffel
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
10 Pfefferkörner
2 Nelken
1 kleines Stück Muskatnuss
Gemüsebrühe
Sonneblumenöl

Speckschaum
0,5 dl Milch
1 dl Sahne
1 grosses Stück Speckschwarte
1 Schalotte
1 Zweig Thymian
10 schwarze Pfefferkörner
1 Knoblauchzehe
Salz

100 g Bratspeck klein gewürfelt

Zwiebel fein würfeln und in Sonnenblumenöl anziehen. Karotten und Kartoffel schälen und kleingeschnitten zu den Zwiebeln geben. Sämtliche Gewürze in eine Gewürzsieb geben, dieses verschlossen in den Topf hängen. Das Gemüse mit Brühe aufgiessen, bis es bedeckt ist. Die Suppe zugedeckt gute 25 Minuten leise köcheln lassen. Dann das Gewürzsieb aus der Suppe fischen und die Suppe pürieren. Evtl. jetzt noch ein bisschen Brühe zugeben, falls die Suppe zu dick ist.
Zwischenzeitlich die Speckwürfel in einer Bratpfanne langsam knusprig braten.
Für den Speckschaum in einem kleinen Saucentöpfchen sämtliche Zutaten mit der Milch und der Sahne aufkochen, Hitze reduzieren und die Sauce 15 Minuten leicht köcheln lassen, abschmecken und dann durch ein Sieb in einen engen Becher giessen. Mit dem Zauberstab aufschäumen.
Die Suppe in einen Teller giessen, mit Speckschaum und knusprigen Speckwürfeln krönen.

Und dann Suppe löffeln, anschliessend mit warmem Bauch die Mail nochmals lesen, die ich heute aus Österreich erhalten habe: 

Liebe Food-Bloggerin! Lieber Food-Blogger!

Grund zur Freude: Dein Food-Blog hat unsere Experten-Jury überzeugt. Du gehörst damit zum engsten Favoritenkreis um den diesjährigen AMA Food Blog Award.
Wir laden dich deshalb herzlich zur Preisverleihung in einer ganz besonderen Location in Wien ein.
Trag dir den Termin am besten gleich in deinen Kalender ein, denn dieses Event solltest du keinesfalls verpassen. Die Chance ist groß, dass du als Gewinnerin oder Gewinner des AMA Food Blog Awards 2013 gefeiert wirst!
Samstag, 19. Oktober 2013, 13-16 Uhr

AMA Food Blog Award Logo - Top 6 Koch-Blogs

Gratulation zur Top 6 Platzierung!

Dein Food-Blog hat hinsichtlich Auffälligkeit, Originalität und Gesamteindruck überzeugt. 
Von 82 Einreichungen in der Kategorie Koch-Blogs hat unsere Experten-Jury deinen Food-Blog für einen der sechs besten empfunden.

Freitag, 20. September 2013

Wir essen heute im Migros-Restaurant...

Das wäre unser Mittagessen gewesen. Im Erdgeschoss Sauerkraut kochen auf Stufe 9 und gleichzeitig im 1. Stock arbeiten und ein längeres Kundengespräch führen, das verträgt sich schlecht. Als ich vorhin runter in die Küche kam, hörte ich es nicht mehr kochen, dafür sah ich's aus dem Topf rauchen...
Jetzt weicht der Topf ein und wir gehen ins Migros-Restaurant...

Dienstag, 17. September 2013

Bratkartoffel-Steinpilz-Pfanne mit Speck und Schalotten


Letztens waren wir am Bodensee zum Essen. Ein Landgasthof mit einer einfachen Karte, kein Chichi - sondern solides Essen. Ich hatte Fisch mit Kartoffelsalat, mein Begleiter bestellte... tja, das weiss ich eben nicht mehr... irgendwas mit Fleisch. Aber seine Beilage ist mir geblieben: in hauchdünne Scheiben gehobelte Bratkartoffeln, knusprig braun gebraten. Das seien Brägele, die badische Bratkartoffelvariante, erklärte mir der Begleiter. Ey, die sahen so fein aus, die wollte ich unbedingt ausprobieren.
Am Sonntag kredenzte ich meinem Hühnerstall wieder mal ein Raclette - gell, draussen ist es ja jetzt nass und scheisskalt, da verträgt der Mensch jetzt gut ein Raclette.
Nun denn, ich habe auf jeden Fall genügend kleine Kartöffelchen gekocht, so, dass ich jetzt endlich mal diese hauchdünnen Bratkartoffeln ausprobieren konnte. Und weil wir nicht nur Bratkartoffeln essen wollten, habe ich grad ein ganzes Gericht draus gemacht. Steinpilze dümpelten nämlich auch noch in meinem Kühlschrank. Und Zwiebeln und Speckwürfel habe ich sowieso immer zuhause.

Rezept für 2 Personen
6 kleine, gekochte Pellkartoffeln vom Vortag (festkochend)
3 kleine, frische Steinpilze
1 Schalotte
60 g Speckwürfel
Salz, Pfeffer
feingeschnittene glatte Petersilie
Bratbutter

Die Pellkartoffeln in wirklich dünne Scheiben hobeln und in einer Bratpfanne in Bratbutter beidseitig knusprig-braun braten, salzen und pfeffern. In einer zweiten Bratpfanne in Bratbutter die in feine Scheiben geschnittenen Steinpilze goldbraun anbraten. Dann die Speckwürfel und die in Ringe geschnittene Zwiebel dazu geben. Alles gut braten, mit den Kartoffeln mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen. Dazu gab es eine grosse Schüssel Salat und einmal mehr leuchtende Küken-Augen.